Meine Balance

 

Als Ernährungsberaterin höre ich häufig, es sei ihnen unangenehm, dass sie jetzt etwas Süßes oder Kalorienreiches in meinem Beisein essen. Dieses unbegründete unangenehme Gefühl kann ich den meisten ganz häufig schnell nehmen, denn auch ich esse gerne mal was Süßes. Ich halte nur von Natur aus gerne die Balance. Ganz nach dem Motto: Nichts ist verboten, alles ist erlaubt - im gesunden Maße!

 

Wenn ich meine Ernährung so reflektiere, ist mein großer Vorteil, dass meine Grundnahrung recht gesund ist. Wenn die Basis bereits gesund ist, ist auch immer mal Platz für etwas Kalorienreicheres. Um ehrlich zu sein verzichte ich nicht. Ich gönne mir gerne etwas und habe nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlt. 

 

Grundsätzlich habe ich recht viel automatische Struktur in meinem Ernährungsverhalten mit intuitiven Gelüsten! 

 

Meine Woche sieht folgendermaßen aus: 

Montags bis freitags esse ich für mein Leben gerne Porridge zum Frühstück. Am liebsten getoppt mit Zimt, Maulbeeren, Gojibeeren, Leinsamen, Heidelbeeren, Himbeeren, Mango und Pistazien- oder Cashewmus. Hiermit starte ich einfach am liebsten in den Tag. Da ich sonntags immer selbst Dinkelbrot backe, esse ich dieses gern auf Arbeit zusammen mit etwas Gemüse und Obst. Jahrelang gab es außerdem pünktlich zu 9 Uhr eine Banane. Von der habe ich mich allerdings etwas verabschiedet, gar nicht bewusst, es ist einfach passiert. Als Snack esse ich einen Obstriegel oder ein paar Nüsse.

Mein Abendessen ist immer sehr abwechslungsreich und bunt. Hier kommt alles auf den Teller und es wird super viel ausprobiert. Der Gemüseanteil ist immer sehr hoch…

Natürlich trinke ich auch im Laufe eines Tages. Morgens brauche ich immer meinen Fenchel-Kümmel-Anis-Tee, den restlichen Tag dann vornehmlich stilles Wasser. Hin und wieder trinke ich nachmittags gerne noch einen Apfel-Zimt- oder Ingwertee.

Nach dem Essen am Abend sind meine 100ml der 49-Kräutermischung (Bitterstoffe) nicht mehr wegzudenken. Kurz vor dem Schlafengehen trinke ich dann in der Regel noch einen weiteren Fenchel-Kümmel-Anis-Tee. Seit kurzem habe ich zusätzlich angefangen Kombucha zu trinken. 

 

Schauen wir uns nun mal mein Wochenende an: Häufig esse ich morgens Dinkelbrötchen, trinke meinen Tee und gönne mir ein kleines Glas Saft (ca. 150ml). Meist gibt es dann gerne ein selbstgemachtes Stück Kuchen am Nachmittag. Abends wird dann - genau wie unter der Woche - lecker und bunt gekocht. Es kommt auch hin und wieder mal vor, dass wir essen gehen oder Essen holen, besonders weil wir den Samstagabend gerne in Gesellschaft von Freunden genießen. Hier wird dann ab und zu auch mal etwas gesnackt und Limo getrunken. 

Am Sonntag ist dann wie bereits geschrieben der „Brotbacktag“ (hierzu in einem anderen Blogbeitrag mal ausführlicher). Ich koche sehr gerne, habe aber berufsbedingt und aufgrund verschiedener Hobbies immer reichlich um die Ohren. Daher nutze ich gerne die Taktik für zwei Tage zu kochen. Meistens koche ich am Sonntag direkt für montags mit, um dann am Dienstag für Mittwoch mitzukochen. Donnerstag gibt es meist nur etwas Schnelles. Freitag und Samstag wird das Wochenende kulinarisch gerne mit besonderem Selbsgekochten oder Essen von außerhalb zelebriert. Zack - so schnell ist die Woche rum, ohne großartig in Stress ausgeartet zu sein. Trotzdem stehen täglich tolle, abwechslungsreiche, gesunde und bewusst gewählte Gerichte auf unserem Esstisch für uns bereit. Es muss nicht kompliziert sein, um sich gesund zu ernähren.

 

Vielleicht konntest du dir ja die eine oder andere Inspiration in diesem Blog-Beitrag holen.

 

Ich wünsche dir was, lass dich nicht stressen, finde die Balance, ernähre dich ausgewogen, mache Sport und bleib gesund!

 

Bis bald, Jaqueline

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